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By Gunnar Duttge

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Auch die Anmerkungen zum Urteil von Christian Katzenmeier in: Medizinrecht H. 12 (2003), S. 631f. ) Tenor auch Jürgen Peitz und Hannelore Hoffmann-Born: Arzthaftung bei problematischer Fahreignung. Bonn 2005. 12 Dabei ist die medizinethische Position seit Jahren ganz eindeutig, so z. B. Markus von Lutterotti: Grenzen ärztlicher Behandlungspflicht und passive Sterbehilfe. Zeitschrift für medizinische Ethik 39 (1993) 1, S. 3-14; Johann S. ): Grenzen des Lebens – Grenzen der Medizin. Ist moralisch erlaubt, was medizinisch machbar ist?

Hoffen wir, dass es nicht so weit kommt, dass nicht nur die Schwangerenbetreuung, sondern auch die ärztliche Sterbebegleitung nur noch unter dem Schutz privater Absicherungsverträge mit Haftungsausschluss angeboten wird. Es wäre aber nicht die erste Gesetzesreform, die ein bestehendes Problem vergrößert, anstatt es zu lösen. “1 Und ich verstärke diese kluge Beobachtung durch die Ergänzung: Nichts macht uns feiger und gewissenloser als der Wunsch, immer alles richtig gemacht zu haben. Als Theologe erinnere ich deswegen zu allererst an eine Einsicht des Glaubens, für die es keiner transzendenten Offenbarung bedarf.

Palliativmedizin und Hospizarbeit haben in den letzten Jahren so viele Erfahrungen für eine qualitätvolle ärztliche Sterbebegleitung beigetragen, dass der Satz „Da kann man nichts mehr machen“ in jedem Fall inadäquat ist. Alle geschilderten und ähnliche Maßnahmen werden auch als „Warten auf den Tod“, „Sterben erlauben“ und – vor allem hier wichtig – als passive Sterbehilfe bezeichnet, was zeigt, dass dieser Ausdruck nicht „Nichts tun“ bedeutet. Für all das bedarf es keiner Patientenverfügung, es sollte eine Selbstverständlichkeit sein.

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